Urbanisierung

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Urban Age fand im November und Dezember 2015 die Reihe Global Debates in London statt. Die Diskussionen drehten sich um die Themen Klimawandel, Governance, Infrastruktur, Wirtschaft und Verteilungsgerechtigkeit, die in den vergangenen 10 Jahren Gegenstand von Urban Age-Konferenzen, Forschung und Veröffentlichungen waren.

After investigating 12 cities in four continents with over 200 million inhabitants, the Urban Age has established a deep understanding of how spatial, environmental and social dynamics are deeply interlinked in cities today. Our work has moved from the descriptive to the prescriptive, and we are engaged with decision-makers in global cities and institutions to help shape decisions that affect the way people live in an increasingly complex urban world.

Ricky Burdett, LSE Cities

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Alfred Herrhausen Gesellschaft
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin

 

T. +49 (0)30 3407 4206
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Global Debates wurde gemeinsam von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Zusammenarbeit mit Guardian Cities veranstaltet.

Guardian Cities Artikel:
25.11.2015 'Who runs our cities...' von R. Burdett, P. Rode und LSE Team
24.11.2015 'Who owns the city...' von Saskia Sassen
23.11.2015 'Cities in numbers...' von LSE Cities
22.11.2015 ‘I have no power as an architect, none whatsoever’ von Norman Foster
20.11.2015 'It's time to rethink the entire role and language of architecture' von Alejandro Aravena
17.11.2015 'Climate change and cities...' von Nicholas Stern und Dimitri Zengheli
16.11.2015 'The urban ultimatum...' von Deyan Sudjic

Alle "Debates" im Überblick

19.11.15 | Confronting Climate Change
23.11.15 | Steering Urban Growth
25.11.15 | The Politics of Equity
26.11.15 | Designing Urban Infrastructure
03.12.15 | Narratives of Inclusion

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PDF Flyer Urban Age 10 (auf Englisch)
PDF Global Debates Matrix (auf Englisch)

Confronting Climate Change: can cities be the solution?

Die Herausforderungen des Klimawandels: Können Städte die Lösung sein?

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP21 in Paris beleuchtete die Diskussion die fundamentale Rolle, die Städte bei der Reduzierung des globalen Energiebedarfs und der Begrenzung von CO 2 -Emissionen übernehmen können. Sie sollte nationalen und internationalen Entscheidungsträgern und Institutionen bewusst machen, dass sich Maßnahmen aufseiten der großen Städte unmittelbar auf die Gesundheit und ökologische Stabilität auswirken und gleichzeitig grüne Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit fördern können.
Climate Change
Mexico City, Mexico ©Armin Linke

Der CO 2 -Ausstoß chinesischer und indischer Städte wird im Jahr 2030 das Sechsfache des Wertes des Jahres 2000 betragen, und gleichzeitig befinden sich in Afrika etliche Städte mit dem stärksten Wachstum, was die Urbanisierung auch auf den bislang am wenigsten urbanen Kontinent bringt. Die Weltbank hat vor Kurzem für die ärmeren Nationen Finanzhilfe in Höhe von 29 Milliarden US$ zugesagt, um diese für die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

Ricky Burdett at Global Debates

 Ricky Burdett, LSE Cities

Die Diskussion sprach einige der größten Herausforderungen an Entscheidungsträger an: Sollte dem Klimawandel durch Anpassung (müssen wir lernen, wie die Niederlande mit Wasser und Hochwasser zu leben?) oder Minderung (müssen wir die Treibhausgasemissionen durch Planung stärker verbundener und kompakterer Städte mindern und mehr Angebote für effiziente Lebensweisen entwickeln) begegnet werden? Über diese neuen Realitäten diskutierte der weltweit angesehenste Klimawandel-Ökonom Nicholas Stern mit weltweit tätigen Stadtexperten und Politikern.
Global Debates Confronting Climate Change Panel

V.l.n.r.: Bruce Katz (Brookings), Nicholas Stern (Grantham Institute on Climate Change and the Environment, LSE), Karen Seto (Yale), Philipp Rode (LSE Cities), Tessa Jowell (LSE)

Programm

Begrüßung
Ricky Burdett, Professor of Urban Studies and Director, LSE Cities/Urban Age, London School of Economics and Political Science

Redner
Karen C. Seto, Associate Dean of Research; Director of Doctoral Studies; Professor of Geography and Urbanization Science, Yale University; Coordinating Lead Author for the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
Nicholas Stern, IG Patel Professor of Economics and Government and Chairman of the Grantham Institute on Climate Change and the Environment, London School of Economics and Political Science, author of the Stern Review on the Economics of Climate Change (2006)

Panel
Bruce Katz, Director of the Metropolitan Policy Program, and
Vice-President, Brookings Institution
Philipp Rode, Executive Director, LSE Cities/Urban Age and Senior Research Fellow, London School of Economics and Political Science

Moderation
Tessa Jowell, former MP and UK Government Secretary of State, Professor in Practice, London School of Economics and Political Science

Students LSE

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Global Debates wurde gemeinsam von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Zusammenarbeit mit Guardian Cities veranstaltet.

Diese Veranstaltung war eine von fünf öffentlichen Global Debates anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Urban-Age-Programms. Gegenstand der Diskussionen waren Themen, die seit 2005 im Mittelpunkt der Forschung und Diskussionen von Urban Age stehen.

Veranstaltungsdetails

19.11.2015
Sheikh Zayed Lecture Theatre, LSE

Global Debates Podcast Link

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PDF Global Debates Matrix (auf Englisch)

Steering Urban Growth: can planning and architecture manage?

Steuerung urbanen Wachstums: Können Planer und Architekten es schaffen?

In den ersten drei Jahrzehnten dieses Jahrhunderts werden mehr städtische Bereiche als in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor geschaffen. Dies bedeutet enormen Druck für Politiker, Planer und Architekten. Städtisches Wachstum, wenn richtig gesteuert, kann die Schaffung von Wohlstand durch erhöhte Produktivität, bessere Planung und mehr Gerechtigkeit fördern.

Steering Urban Growth
Caracas, Venezuela, Image courtesy of U-TT at ETH Zürich

Demgegenüber zeigt die Realität der Städte, dass sich die Urbanisierung in vielen Teilen der Welt in verstärkter räumlicher Fragmentierung, weniger Umweltverträglichkeit und mehr gesellschaftlicher Spaltung ausdrückt. Die Städte sind flächiger geworden, die Einwohnerdichte ist zurückgegangen. Besitzen Planer das politische Mandat, die Entwicklung der Städte in Richtung auf Nachhaltigkeit zu lenken?

Alejandro Aravena (Elemental)
Alejandro Aravena (Elemental) ©Catarina Heeckt
Joan Clos, Leiter des UN-HABITAT-Programms und Koordinator von HABITAT III als der wichtigsten Standplanungskonferenz im Jahr 2016, ermittelte im Austausch weltweiter Erfahrungen mit praktizierenden Architekten und Forschern, ob die Konstruktions- und Planungsberufe der Aufgabe gewachsen sind, eine neue Generation von Städten zu planen, die zur Bildung von Wohlstand und zu sozialer Gerechtigkeit beitragen können.
Begrüßung Ute Weiland, stellvertretende Geschäftsführerin, Alfred Herrhausen Gesellschaft
Begrüßung Ute Weiland, stellvertretende Geschäftsführerin, Alfred Herrhausen Gesellschaft ©Catarina Heeckt

Programm

Begrüßung
Ute Weiland, stellv. Geschäftsführerin, Alfred Herrhausen Gesellschaft

Redner
Joan Clos, Executive Director, UN Habitat, Secretary-General of the Habitat III Conference
Alejandro Aravena, Founder Elemental, Santiago, Chile and Director, Venice Architecture Biennale, 2016

Panel
Beatrice Galilee, Daniel Brodsky Associate Curator of Architecture and Design, the Metropolitan Museum of Art, New York
Ricky Burdett, Professor of Urban Studies and Director, LSE Cities/Urban Age, London School of Economics and Political Science

Moderation

José Castillo, Principal, Arquitectura 911sc, Mexico City and Visiting Professor Graduate School of Design, Harvard University
V.l.n.r.: Alejandro Aravena (Elemental), Beatrice Galilee (Metropolitan Museum of Art NY), Ricky Burdett (LSE Cities), Juan Clos (UN Habitat), Jose Castillo (Arquitectura 911sc)
V.l.n.r.: Alejandro Aravena (Elemental), Beatrice Galilee (Metropolitan Museum of Art NY), Ricky Burdett (LSE Cities), Juan Clos (UN Habitat), Jose Castillo (Arquitectura 911sc) ©Catarina Heeckt

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Global Debates wurde gemeinsam von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Zusammenarbeit mit Guardian Cities veranstaltet.

Diese Veranstaltung war eine von fünf öffentlichen Global Debates anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Urban-Age-Programms. Gegenstand der Diskussionen waren Themen, die seit 2005 im Mittelpunkt der Forschung und Diskussionen von Urban Age stehen.

Veranstaltungsdetails

23.11.2015
Sheikh Zayed Lecture Theatre, LSE

Global Debates Podcast Link

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PDF Global Debates Matrix (auf Englisch)

The Politics of Equity: who owns the city?

Die Politik der Gerechtigkeit: Wem gehört die Stadt?

Seit 2006 wurden in Afrika, der Region, in der in den nächsten 20 Jahren das stärkste städtische Wachstum erwartet wird, über 134 Millionen Hektar Land – etwa der Größe von Frankreich, Spanien und Deutschland entsprechend – von ausländischen Investoren aufgekauft. Gleichzeitig ist festzustellen, dass ausgedehnte Areale in Metropolen wie London, New York und Paris ausländischen Investmentfonds und internationalen institutionellen Anlegern gehören bzw. von diesen erschlossen werden.

Politics of Equity
Luanda, Angola ©Paulo Moreira

Nach den Worten der führenden Stadtsoziologin Saskia Sassen, die die globale Dynamik von Städten beschrieben hat, wirken sich diese neuen und stillschweigenden Eigentumsmuster nachteilig auf das „Stadtsein“ („cityness“), die Lebendigkeit und Zugänglichkeit urbaner Systeme aus, indem Teile der Städte der öffentlichen Nutzung entzogen werden. Könnte diese Form von Investitionen und Spekulation in Städten und Gebäuden zu einer Enturbanisierung führen? Diese Themen wurden mit Politikern und maßgeblich an der Neugestaltung der Struktur urbanen Besitzes und urbaner Investitionen beteiligten Akteuren diskutiert.

V.l.n.r.: Anthony Williams (ehem. Bürgermeister von Washington), Jose Castillo (Arquitectura 911sc) und weitere Besucher
V.l.n.r.: Anthony Williams (ehem. Bürgermeister von Washington), Jose Castillo (Arquitectura 911sc) und weitere Besucher ©Catarina Heeckt
V.l.n.r.: Anthony Williams (ehem. Bürgermeister von Washington), Saskia Sassen (Columbia University), Jose Castillo (Arquitectura 911sc),  Craig Clahoun (LSE)
V.l.n.r.: Anthony Williams (ehem. Bürgermeister von Washington), Saskia Sassen (Columbia University), Jose Castillo (Arquitectura 911sc), Craig Clahoun (LSE) ©Catarina Heeckt

Programm

Redner
Saskia Sassen, Robert S. Lynd Professor of Sociology, Columbia University, author Global Cities and Expulsions

Panel
Jean-Louis Missika, Deputy Mayor of Paris in charge of urbanism, architecture, the projects of Greater Paris, economic development and attractiveness
Anthony Williams, Mayor of Washington DC 1999-2007, CEO and Executive Director, Federal City Council, Washington DC

Moderation
Craig Calhoun, President and Director, London School of Economics and Political Science

Craig Calhoun (LSE)
Craig Calhoun (LSE) ©Catarina Heeckt

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Global Debates wurde gemeinsam von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Zusammenarbeit mit Guardian Cities veranstaltet.

Diese Veranstaltung war eine von fünf öffentlichen Global Debates anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Urban-Age-Programms. Gegenstand der Diskussionen waren Themen, die seit 2005 im Mittelpunkt der Forschung und Diskussionen von Urban Age stehen.

Veranstaltungsdetails

25.11.2015
Sheikh Zayed Lecture Theatre, LSE

Global Debates Podcast Link

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PDF Global Debates Matrix (auf Englisch)

Designing Urban Infrastructure: investing for now or tomorrow?

Planung der urbanen Infrastruktur: Investition in heute oder morgen?

Nach Schätzungen der OECD werden in den nächsten 15 Jahren Investitionen von ca. 53 Billionen US$ für Verkehrs-, Energieeffizienz-, Telekommunikations- sowie Wasser- und Abfallinfrastrukturen benötigt, jedoch können die Investitionen in urbane Infrastrukturen nicht mit der raschen Urbanisierung der Welt Schritt halten. Erschwerend kommen noch ein Mangel an Visionen, Entschlussfreudigkeit und öffentlicher Gelder sowie ein geringes Maß an Interesse seitens der Investoren hinzu.
Gleichwohl zeigen einige Städte auf der Welt Flexibilität und Kapazität für Innovation.

Designing Urban Infrastructure
Rio de Janeiro, Brazil ©Tuca Viera

Ungeachtet der übereinstimmenden Ansicht, dass Investitionen in physische und gesellschaftliche Infrastrukturen zu erhöhter Produktivität und besseren Verbindungen sowie zur Förderung gesellschaftlicher Ziele führen können, bestehen diverse Herausforderungen und Hemmnisse für Investitionen.
Der Architekt Norman Foster befasste sich als Pionier des urbanen Wandels in Städten überall auf der Welt mit der Rolle von Design und Konstruktion bei der Bewältigung künftiger gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Fragen und setzte den Rahmen für die Diskussion der übergeordneten Herausforderungen der Nutzung von Infrastruktur zur Verbesserung von Lebensqualität und Umwelt in Großbritannien und in anderen Ländern.

Thomas Matussek at Global Debates
Thomas Matussek von der Alfred Herrhausen Gesellschaft eröffnet die Veranstaltung mit einleitenden Worten
AHG Kuratoren bei den Global Debates
Die Kuratoren der Alfred Herrhausen Gesellschaft in der Diskussion: Anne Ruth Herkes, Anna Katharina Herrhausen, Henrik Enderlein, Barbara Ischinger und Meera Shankar (v.l.n.r.)

Programm

Begrüßung
Paul Achleitner, Kuratoriumsvorsitzender, Alfred Herrhausen Gesellschaft

Redner
Norman Foster, Chairman and Founder, Foster + Partners, Chairman, The Norman Foster Foundation

Panel
Andrew Adonis, Chairman, National Infrastructure Commission
Deyan Sudjic, Director, Design Museum, London

Moderation
Ricky Burdett, Professor of Urban Studies and Director, LSE Cities/Urban Age, London School of Economics and Political Science

Global Debate Panel
Andrew Adonis, Chairman of the National Infrastructure Commission, Deyan Sudjic, Direktor des Design Museum, London, und Ricky Burdett, Direktor von LSE Cities/Urban Age (v.l.n.r.)

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Global Debates wurde gemeinsam von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Zusammenarbeit mit Guardian Cities veranstaltet.

Diese Veranstaltung war eine von fünf öffentlichen Global Debates anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Urban-Age-Programms. Gegenstand der Diskussionen waren Themen, die seit 2005 im Mittelpunkt der Forschung und Diskussionen von Urban Age stehen.

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26.11.2015
Sheikh Zayed Lecture Theatre, LSE

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PDF Global Debates Matrix (auf Englisch)

Narratives of Inclusion: can cities help us live together?

Geschichten von Inklusion: Können Städte unser Zusammenleben fördern?

Städte wie New York, Rio de Janeiro und Mumbai boomen. Alles scheint sich bestens zu entwickeln. Aber für wen?

Der bekannte Stadtsoziologe Richard Sennett und der Schriftsteller Suketu Mehta stellten Fragen von Identität, Bodenhaftung und Zugehörigkeit in der modernen Stadt.

Narratives of Inclusion
São Paulo, Brazil ©Tuca Viera
Durch Betrachtung der urbanen Erfahrungen und Geschichten von Migrantengemeinschaften und ihrer untrennbar sowohl mit ihrem neuen Umfeld als auch mit ihrer Heimat verbundenen Bindungen befasste sich diese Diskussion mit einer der größten Herausforderungen an jeden Stadtplaner: Wir formen wir eine Gemeinschaft mit diesen enormen, historisch beispiellosen und ständig mobilen Menschenansammlungen? Können wir Städte und Stadtviertel schaffen, die vielleicht nicht in jeder Hinsicht inklusiv sind, aber zumindest keine einzelnen Gruppen ausschließen? Wie können wir das Leben in der Stadt des 21. Jahrhunderts besser gestalten, für diese 10, 20 oder 60 Millionen neben- und übereinander lebenden Menschen?
Suketu Mehta
Suketu Mehta, Professor für Journalismus an der New York University, spricht über Identität und Zugehörigkeitsgefühl in großen Städten
global debate 5 panel
V.l.n.r.: Richard Sennett (LSE/NYU), Suketu Mehta (NYU) und Tessa Jowell (LSE)

Programm

Begrüßung
Thomas Matussek, Geschäftsführer, Alfred Herrhausen Gesellschaft

Redner
Richard Sennett, Professor of Sociology, London School of Economics and Political Science and New York Universtiy, Chairman, Advisory Board, LSE Cities
Suketu Mehta, author The Maximum City, Associate Professor of Journalism, New York University

Moderation
Tessa Jowell, former MP and UK Government Secretary of State, Professor in Practice, London School of Economics and Political Science

global debate programme

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Global Debates wurde gemeinsam von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities in Zusammenarbeit mit Guardian Cities veranstaltet.

Diese Veranstaltung war eine von fünf öffentlichen Global Debates anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Urban-Age-Programms. Gegenstand der Diskussionen waren Themen, die seit 2005 im Mittelpunkt der Forschung und Diskussionen von Urban Age stehen.

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03.12.2015
Sheikh Zayed Lecture Theatre, LSE

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10 Jahre, die Wirkung zeigen:
Resultate des Urban Age Programms

Präsidenten, Premierminister, Gouverneure und Bürgermeister, Führungskräfte und Investoren, Polizeipräsidenten und Verkehrsbeauftragte, Stadtplaner und Architekten – sie alle sind anlässlich der Urban Age Konferenzen mit einigen der weltweit angesehensten Stadtexperten zusammengekommen, um sich kennenzulernen, zu diskutieren aber auch zu streiten. In einer Zeit, in der mehr Menschen denn je in Städten leben, haben sie voneinander gelernt, wie Städte besser regiert und gestaltet werden können.
Pena Nieto
Enrique Pena Nieto (seit 2012 Präsident von Mexiko und von 2005 bis 2011 Gouverneur des Staates Mexiko) auf der Urban Age Konferenz in Mexiko-Stadt 2010.
Aus der Präsentation des Bürgermeisters von Bogota anlässlich der Urban Age Konferenz in Südafrika entwickelte sich ein neues Transrapid-Bussystem in Johannesburg. Präsident Enrique Pena Nieto stellte auf der Urban Age Veranstaltung in Mexiko-Stadt fest, wie wichtig die Koordination von Landes- und Metropolenregierungen ist. Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel gab zu, dass seine Wirtschaftspolitik von Ideen inspiriert wurde, die er auf dem Global Metro Summit in Chicago gesammelt hatte. Und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte einer Gruppe von Slum-Bewohnern aus Mumbai den ersten Deutsche Bank Urban Age Award für ihre inspirierende Arbeit an einem öffentlichen Toilettenprojekt.
Richard Daley Chicago Metro Summit
Chicagos Bürgermeister Richard Daley spricht auf dem Urban Age Global Metro Summit in Chicago 2010.
Mit unterschiedlichen Einflüssen in den verschiedenen Ländern hat sich das Urban Age Projekt aus seinen Anfängen als eine Konferenz unter „Stadt-Nomaden“ heraus zu einem versierten, Themen und Trends setzenden Netzwerk internationaler Stadtexperten entwickelt. Sowohl etabliert als auch innovativ, ist Urban Age heute eine maßgebliche Größe an zahlreichen Fronten für urbane Themen.
Merkel and Ackermann, Mumbai
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, während der Urban Age Konferenz in Mumbai 2007

Wer herausfinden möchte, ob er eher 80 Jahre alt wird wenn er in Hong Kong oder aber in Singapur lebt, kann sich heute über den "Urban Age Cities and Well-being Index" darüber informieren. Ist jemand interessiert daran, ob Istanbul oder Barcelona zuerst aus der Rezession kamen, befragt er einfach den "Global Metro Monitor" (gemeinsam entwickelt mit der Brookings Institution). Auch kann man sich von der Tatsache überraschen lassen, dass über 60% der Mumbaikers zur Arbeit laufen und 90% der Arbeitskräfte in London – inklusive einiger Milliardäre – die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen; die genauen Angaben und Zahlen dazu finden sich auf der Urban Age Website. Und wer daran interessiert ist, wie effizient Städte sein können, schaut sich die bemerkenswerten „Urban Age Dichtepyramiden“ an, die bereits 500.000 Besucher auf der Biennale in Venedig und im Tate Modern in London hatten – und die bestätigen, dass Hong Kong drei Mal dichter besiedelt ist als Midtown Manhattan.

Urban Age Employment Density
Die „Urban Age Dichtepyramiden“ vergleichen u.a. die Beschäftigungsdichte von London, New York und Hong Kong
Zahlreiche Fachleute und Wissenschaftler treffen sich regelmäßig auf Urban Age Veranstaltungen in der ganzen Welt. Wenn auch Sie herausfinden wollen, was der neueste Stand der Innovationen in der städtischen Umweltpolitik, der Gesundheitspraxis, Regierung und Planung ist, sehen Sie sich unsere Publikationen über Forschung und Ergebnisse auf unserer Website und in den Sozialen Medien an.
Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Kooperation zwischen der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der LSE zu einer hoch angesehenen und respektierten Organisation entwickelt, die in der wissenschaftlichen Diskussion und dem Nachdenken über Stadt im „Zeitalter der Städte“ (Urban Age) den Ton angibt.

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Urban Age ist ein gemeinsames Projekt von der Alfred Herrhausen Gesellschaft und LSE Cities.

Mehr Informationen zum Projekt sind der
offiziellen Urban Age Website zu entnehmen.

Publikationen

Broadsheet Urban Age 10:
"Reflections on the Urban Age 2005-2015"
PDF zum Download

Alle Urban Age Publikationen sind in der Übersicht unserer Publikationen zu finden.

Videos vom 19. 11. bis 03. 12. 2015
Global Debates

Global Debate 1
Confronting Climate Change: can cities be the solution?

Video von der 1. Global Debate am 19. November 2015
Global Debate 2
Steering Urban Growth: can planning and architecture manage?

Video von der 2. Global Debate am 23. November 2015
Global Debate 3
The Politics of Equity: who owns the city?

Video von der 3. Global Debate am 25. November 2015
Global Debate 4
Designing Urban Infrastructure: investing for now or tomorrow?

Video von der 4. Global Debate am 26. November 2015
Global Debate 5

Narratives of Inclusion: can cities help us live together?

Video von der 5. Global Debate am 03. Dezember 2015