Digitales Europa 2030 Berlin, 15. Dezember 2020

Abgehängt. Abhängig. Angreifbar? Europas digitale Zukunft aus deutscher Sicht

Jetzt online: Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Alfred Herrhausen Gesellschaft, kommentiert von Dr. Katarina Barley, Prof. Dr. Ulrike Guérot und Dr. Norbert Röttgen

Es gibt kaum einen Bereich des modernen Lebens, der nicht durch die Digitalisierung radikal verändert wird. Die Umbrüche betreffen nicht nur Europas Wettbewerbsfähigkeit und Industrie, sondern auch internationale Beziehungen, unseren Alltag sowie die politische Meinungsbildung und die Integrität von Wahlen in unseren Demokratien.

In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut civey hat die Alfred Herrhausen Gesellschaft eine repräsentative Umfrage bei der deutschen Bevölkerung zur Digitalisierung im Kontext globaler Machtverschiebungen, zu medialer Desinformation und gesellschaftlicher Polarisierung durchgeführt.

Wie bewerten die Befragten die aktuelle Situation und die Zukunft im digitalen Europa? Abhängt und abhängig, und in der Konsequenz auch angreifbar: Es besteht dringender politischer Handlungsbedarf – das ist die deutliche Botschaft der Resultate, die wir nun in einer Publikation mit anschaulichen Grafiken zusammengefasst haben. Dr. Norbert Röttgen, MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Dr. Katarina Barley, MdEP, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Bundesministerin a. D., und Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung der Donau-Universität Krems kommentieren die Ergebnisse.

Die Umfrage knüpft an den Foresight-Prozess Digitales Europa 2030 an, in dem die Alfred Herrhausen Gesellschaft gemeinsam mit einer Gruppe von Expert:innenen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft drei Szenarien für ein digitales Europa bis zum Jahr 2030 erstellt hat.

Hier gelangen Sie zur Veröffentlichung der Studie.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Samuel Walker.